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Wen stört der schlimmste Dauerregen, wenn Grill und
Getränke locken, ein Feuer lodert und die Regentropfen
gemeinsam auf der Tanzfläche abgeschüttelt werden
können? Jedenfalls nicht die zahlreiche BesucherInnen
des Hexenfeuers der Mobilen Arbeit Friedrichstadt (MAF):
Sie strömten herbei, obwohl sich der diesjährige April
partout mit einem langen, kühlen Regentag verabschieden
wollte.
Denn die Veranstaltung der MAF ist eine der bekanntesten
und beliebtesten im Stadtteil und setzt schon in der
Planung und auch Umsetzung auf die Beteiligung der
AnwohnerInnen. So wurden zum Beispiel Salate von
Friedrichstädter NachbarInnen zubereitet. Grill und
Getränkestand wurden von den MAF-Jugendlichen betreut,
die Getränke und die Zapfanlage wurden von der
Gaststätte "Stadt Riesa" gestellt.
Kulinarisches, etwa Bratwürstchen und Salate,
Fassbrause für die Kleinen und Fassbier für die Großen,
tröstete über die Regentropfen hinweg. Auch Augen und
Ohren bekamen beim geselligen Teil des Abends "ihr Fett"
weg und durften die Premiere der Mädchentanzgruppe
"MAF-JA" bestaunen. Außerdem begeisterte die
Gesangseinlage einer Besucherin, bevor unter großem
"Hallo" bzw. "Tschüss" die Hexe verbrannt wurde.
Die Gäste bejubelten einen weiteren Auftritt der
Mädchentanzgruppe und stürmten dann selbst die
Tanzfläche, denn DJ Auguszt lockte zum ausgelassenen
Tanz in den Mai.
Am Ende dieses ereignisreichen Tages waren sich alle
einig, dass bei der MAF niemand im Regen stehen gelassen
wird. Nichtsdestotrotz: Auf ein sonnigeres Neues im
nächsten Jahr!
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